Impressionen von Kurzzeitern

Gemeinsam mit einer anderen Kurzzeiterin, welche ich kurz vor dem Einsatz kennenlernte, tauchte ich in eine andere Welt ein: Ghana in Westafrika.

Als Erstes reisten wir von der Hauptstadt Accra im Süden in den Norden, nach Nyankpala. Dort verliehen wir dem neuen Kindergarten im Nachbarsdorf Farbe. Anstatt dem stetigen Wiederholen des Alphabetes brachten wir den «Minions» Lieder mit Bewegungen bei und gaben ihnen ihre erste Scherschneidestunde. Die Nachbarskinder haben uns Weisse schnell entdeckt und riefen jeden Nachmittag vor unserer Türe: «Madam Lia! Football». So spielten wir mit ihnen, bis es für sie Zeit zum Gebet und danach zum lang ersehnten Essen war, denn es war gerade Ramadan.

In Wa, einer Stadt noch weiter nördlich, führten wir mit einem Pärchen aus Hongkong für 60 Kinder eine Kinderwoche durch. An einem Tag tauchte da ein unbekannter Mann auf. Er hat seine Tochter mit einer Freundin an der Kinderwoche teilnehmen lassen, obwohl er nichts über uns wusste. Doch jetzt wollte er wissen, was wir hier machten. Wir hätten seine Tochter völlig verändert. Er sagte, sie sei «enlightened» (=erleuchtet).

An einem Wochenende hatten wir die Möglichkeit, das Leben im Dorf kennenzulernen. Wir gingen u.a. mit dem Sohn eines Imams auf seine allmorgendliche Begrüssungsrunde bei seinen Nachbarn und danach weiter in die  umliegenden Dörfer. Auf dem Weg waren wir vertieft in ein Gespräch über Gott und ich war erstaunt, wie wir mit ihm über Gott sprechen konnten. Als ich später im Ghana-Gebetsbrief las, dass er sich Bibelstunden wünscht, war ich berührt.

Ich staunte! Es gibt Veränderungen durch uns. Ich bin sehr dankbar für meine Zeit in Ghana. Zusammen mit Rahel habe ich viel Neues gesehen und gelernt und die Kinder und die Geschichten der Menschen haben mein Herz berührt.

MWINI NA KATI BEU.
Möge Gott uns ein morgen geben.

Abschiedsgruss in Wali

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