Gemeindebau

Südasien

Als wir im November 2024 in einer der am wenigsten erreichten Provinzen im Westen des Landes ankamen, wussten wir zunächst nicht, wo wir mit unserem Dienst beginnen sollten. Dennoch begannen wir im Vertrauen auf Gottes Führung mit einem christlichen Treffen im Haus eines Freundes.

Während wir daran arbeiteten, dass die Gruppe wächst, begannen wir gleichzeitig, den Herrn um einen strategisch geeigneten Ort zu bitten, an den wir unsere Treffen verlegen und mit einer gezielten Gemeindegründung beginnen konnten. Uns war bewusst, dass es mit dem zunehmenden Wachstum der Gruppe auf Dauer unpraktisch sein würde, weiterhin in privaten Wohnungen zusammenzukommen. Nach mehreren Monaten des Gebets, des Suchens und der intensiven Recherche fanden wir schliesslich den richtigen Ort, etwa vier Kilometer von unserem Wohnort entfernt.

Es handelt sich um ein Dorf am Rand der Stadt, in der wir leben. Es ist ein Dorf mit hügeliger Landschaft und etwa 250 Haushalten, von denen über 97 % dem Hinduismus folgen. Ausserdem stammen die Dorfbewohner ursprünglich aus ländlichen Bezirken im bergigen Norden, und pflegen daher weiterhin ihre traditionellen ländlichen Bräuche und Kultur. Aus diesem Grund sind Praktiken wie schwarze Magie, Tieropfer und Hexerei im Dorf noch sehr verbreitet.

Als wir uns dessen bewusst wurden, hatten wir den Eindruck, dass dies der richtige Ort für eine Gemeindegründung ist. Wir prüften, wie wir uns im Dorf einbringen könnten. In dieser Phase erhielten wir ein Angebot von einem unserer Gläubigen: Er besitzt ein kleines Bauernhaus im Dorf und bot uns an, dieses für Gemeindezwecke zur Verfügung zu stellen, sofern wir bereit wären, es zu renovieren. Zunächst zögerten wir, da wir die nötigen finanziellen Mittel für die Renovierung nicht hatten. Doch innerlich spürten wir: «Wenn es Gottes Vision, Gottes Gemeinde und Gottes Reich ist — warum sollten wir wegen fehlender Ressourcen zurückweichen?»

Mit dieser inneren Überzeugung beschlossen wir, unsere Zehnten zusammenzulegen und zwei unserer Freunde mit ins Gebet um finanzielle Unterstützung einzubeziehen. Zudem investierten wir zu viert unsere volle Arbeitskraft in die Renovation. Während der zweimonatigen Renovationszeit konnten wir gute Freundschaften mit vielen Dorfbewohnern aufbauen und einigen von ihnen sogar das Evangelium weitergeben.

Mit all den Segnungen unseres himmlischen Vaters, durch seine treue Versorgung und klare Führung, konnten wir am 28. Juni 2025 unsere neue Gemeinde offiziell einweihen. Dies geschah in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, im Kreis unserer Freunde sowie einiger Dorfbewohner. Von Beginn an haben wir Gottes erstaunliche Leitung in diesem Werk erleben dürfen.

Heute besuchen rund 20 Menschen unsere Gemeinde regelmässig. Darüber hinaus wenden sich viele nichtgläubige Dorfbewohner in Zeiten von Krankheit oder familiären Herausforderungen an uns und bitten um Gebet. Dies bestärkt uns im Glauben und im Gebet darin, dass Gott am Werk ist und durch die neue Gemeinde weitere Menschen zu seinem Reich hinzufügt.

K. & K.

Weitere Informationen

Möchten Sie mehr über diese Arbeit oder andere Projekte von WEC International erfahren?
Bitte melden Sie sich bei uns:

Unterstützung

Möchten Sie gerne dieses Projekt finanziell unterstützen? Bitte vergessen Sie nicht, den Projektnamen (Gemeindebau Südost Asien) anzugeben.

Postkonto: 80-18517-6, WEC International
IBAN: CH42 0900 0000 8001 8517 6
BIC: POFICHBEXX