Gemeindebau in Guinea Bissau

Westafrika

Mögen mehr Menschen zu Christus kommen und
ihn als ihren persönlichen Erlöser annehmen,
zu seiner Ehre.

Im Jahr 2010 führte mich Gott in das Dorf Tchetche. Dies ist ein Hauptdorf in der Region Boe, in der es etwa 100 Dörfer gibt. Die Bewohner des Dorfes gehören der muslimischen Volksgruppe der Fula an. In Gesprächen mit den Bewohnern des Dorfes wurden viele Bedürfnisse und Nöte erwähnt.

Besonders dringend war das Bedürfnis nach einer Klinik und einer Schule. Aber mir war klar, dass wir allein keine Möglichkeit hatten, eine Klinik oder eine Schule aufzubauen. So sagte ich immer wieder, wenn sie mir davon erzählten, dass ich dafür zu Gott bete.

Schule von Canaan

Mit einem Glaubensschritt und einer klaren Bestätigung von Gott wurde im Jahre 2012 der Grundstein für die evangelische „Schule von Canaan“ von einem Pastor der Zentralkirche in Bissau gelegt, in Anwesenheit der Dorf- und Regionalbehörden.

Insgesamt dauerte der Bau der Schule sieben Jahre. Es ist das erste christliche Projekt in dieser muslimischen Region. Das Hauptziel der Schule ist es, Gottes Liebe in Tat und Wort mit den Schülern zu teilen. So legen wir sehr viel Wert auf einen christlichen Lehrplan und christliche Lehrpersonen.

Derzeit haben wir 57 Schüler, und nur zwei davon sind keine Fula-Muslime. Der Kindergarten hat drei Klassenstufen.

Klinik in Tchetche

Im Jahr 2012 traf ich Dr. Juan und seine Familie in einer Klinik in der Hauptstadt Bissau, wo sie bis heute arbeiten. Sie kommen jedes Wochenende zu mir aufs Land und behandeln die Menschen.

Eines Tages trafen wir in der Hauptstadt einen Arzt aus Italien und erzählten ihm von unserem Dienst. Er und sein Team besuchten verschiedene Gebiete in Guinea-Bissau. Später erhielten wir zu unserer grossen Überraschung einen Anruf aus Italien.

Sie teilten uns mit, dass Gott ihnen den Bau einer Klinik in Tchetche ans Herz gelegt habe. Das ist ein Wunder Gottes! Am 11. März 2023 wurde mit dem Bau der Klinik begonnen. Im Moment nutzen wir noch unser Wohnzimmer und die Schule unter der Woche, um die Patienten zu behandeln.

Sie sind so zahlreich und kommen aus verschiedenen Dörfern. Im Warteraum hören sie das Evangelium und wir beten für sie. Dies ist eine grossartige Gelegenheit, die Gute Nachricht zu verkünden.

Unser Team besteht derzeit aus Dr. Juan und seiner Familie aus Argentinien, Rubiahs Familie aus Indonesien, die derzeit für ein Jahr beurlaubt ist, Pastor Paulo Unas Familie aus Guinea-Bissau, und mir aus Indonesien.

Das Hauptziel dieses Projekts ist es, eine Brücke zu den Fula-Stämmen in der Region Boe zu schlagen, um ihnen Gottes Liebe in Tat und Wort näher zu bringen. Mögen mehr Menschen zu Christus kommen und ihn als ihren persönlichen Erlöser annehmen, zu seiner Ehre.

Autorin: RM

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