Als Missionsbeauftragte müssen wir bereit sein, (m)ein Projekt in den Schuhen eines Einheimischen aufzubauen und zu führen. Wenn es das Vertrauen zulässt, sollte ein Projekt von Anfang an im Namen einer lokalen Person oder Kirche geführt werden. Ein Beispiel ist das Ausbildungszentrum für handwerkliche Berufe ‚House of Skills‘ in Gambia. Das Projekt von WEC Mitarbeitern ist im Namen der Evangelical Church oft the Gambia (ECG) registriert und wird von ihr geführt. Ziel ist es, der Kirche zu helfen, ihre Jugendlichen auszubilden. Vertreter der Kirche sind für die offiziellen Papiere zuständig. Sie sind zudem bei allen grossen Entscheidungen dabei und arbeiten teilweise im Projekt mit. Anfangs kommen die Fachkräfte und die Finanzen mehrheitlich von interkulturellen Mitarbeitern. Das Ziel ist aber, dass Einheimische ausgebildet werden, die später die ausländischen Mitarbeiter ablösen. Wenn die Einheimischen mitverantwortlich sind, können sie sich besser mit dem Projekt identifizieren. Den Stab so weiter zu geben bedeutet nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.

Gunda und Roland Rösch sind seit 2013 mit dem Aufbau eines Ausbildungszentrums (House of Skills) beschäftigt und wohnen in Tanje, Gambia.

Weitere Informationen: http://house-of-skills.com/

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